2015

Übersicht der Workshopangebote in 2015:

 

Workshop 1: Das ist mir fremd (lfd. Nr. 74)

Künstlerin: Antonia Lindenberg

Schule: Herderschule Rendsburg

Lehrerin: Sandra Schwede-Jürgensen

Klasse: OS

Zeitraum: 13.07.-18.07.2015

Der Performanceworkshop von Antonia Lindenberg ließ die elfte Klasse der Herderschule Rendsburg an ihre bisher gekannten persönlichen Grenzen gehen und zeigte, was Kunst zu leisten vermag jenseits des bisher Bekannten und Alltäglichen über das, was ihnen bisher über Kunst geläufig war. Obwohl sich die SchülerInnen laut der Lehrkraft diesen Workshop selbst ausgesucht hatten, erkannten sie nach der Kennenlernphase am ersten Tag und ersten spielerischen Impulsen zum Thema Performance, was genau das auf sie zukommen würde und waren zunächst wenig begeistert. Erschwerend kam die Tatsache hinzu, dass es sich um eine gemischte 11 Klasse, bestehend aus G8 und G9 Schülern, handelte, was eine Altersdifferenz von teilweise über 3 Jahren bedeutete (16-19.) Daher hat sich die Entscheidung der Künstlerin, den Workshop gemeinsam mit einer Künstlerkollegin zu geben, letztlich als eine gute Wahl erwiesen. Das Betreten von emotionalem Neuland brachte unterschiedlichste Reaktionen der Schülerinnen hervor (Weinen, Weggehen, Streiten, lautes Lachen etc.) Die Lehrkraft bescheinigte den beiden Künstlerinnen jedoch einen didaktisch guten und immer wieder ermunternden Aufbau des Workshops, der letztlich doch von Erfolg gekrönt war, da es zum Ende hin eine Präsentation der von den einzelnen Teams herausgearbeiteten Performances vor Eltern und Mitschülern im Rendsburger Arsenal gab, die einen sehr hohen Anklang bei allen Beteiligten fand.

 

Workshop 2: Geschichten falten, formen, färben (lfd. Nr. 75)

Künstler: Susanne Nothdurft und Gregor Hinz

Schule: Werner-Heisenberg-Gymnasium Heide

Lehrerin: Antonia Meyer

Klasse: 7

Zeitraum: 24.08.-28.08.2015

 

Geschichten falten, formen, färben – ein Workshop zwischen Abstraktion und Illustration, der auch den Beruf des Comiczeichners ins Blickfeld der Schülerinnen und Schüler gerückt hat. Nachdem ein Falttext von der Klasse verfasst wurde, entwickelten sie unter Anleitung der beiden KünstlerInnen bildnerische Erzählebenen. Dabei wurde das Bewusstsein für die Wirkung und Komplexität unterschiedlicher Bildmittel geschärft. Das Suchen nach einer bildnerischen Formulierung und das Reagieren auf Vorgefundenes standen dabei im Mittelpunkt. Es wurde dabei mit den Kräften von Illustration und Abstraktion gespielt und dennoch zu einer bildnerischen Einheit gelangt. Die daraus entstandenen Buchseiten zum Thema „Glücks Keks Kunst“ wurden gedruckt, sodass am Ende jeder Schüler und jede Schülerin ein Exemplar erhielt.

Reaktion der Lehrkraft: „[…]Eine Schülerin hat mir gestanden, dass das die schönste Schulwoche in ihrem Leben war. Gregor und Susanne waren super vorbereitet und organisiert […]Schüler, die sonst eher desinteressiert wirkten, sind aufgeblüht und haben das Thema zu ihrem gemacht. Gerade diese Reaktionen haben mich noch einmal in meiner Ansicht bestärkt, dass Dithmarschen Potential hat, aber zu wenig in den kulturellen Kontakt eingebunden ist. Dank Gregor und Susanne ist der gestalterische und schöpferische Funke bei einer Großzahl der Schüler übergesprungen.“

Workshop 3: Die andere Seite des Märchenschlosses (lfd. Nr. 76)

Künstlerin: Antje Feger

Schule: Stormarnschule Ahrensburg

Lehrerin: Anke Sommer

Klasse: 10

Zeitraum:  21.09.-25.09.2015

 

An dem Workshop „Die andere Seite des Märchenschlosses – Auf den Spuren der kolonialen Geschichte“ in Ahrensburg haben 19 Schülerinnen und Schüler des Ästhetischen Profils mit Schwerpunkt Musik und Kunst der Stormarnschule Ahrensburg teilgenommen. Die Projektwoche fand in der Remise des Marstalls Ahrensburg gegenüber des Schlosses statt, welche uns von dem Verein Kulturzentrum Marstall am Schloss e.V. zur Verfügung gestellt wurde. Das Schloss Ahrensburg, welches allgemein als das Märchenschloss in Norddeutschland gilt, sollte im Rahmen des Workshops auf seine mehrschichtige und auch koloniale Vergangenheit hin untersucht werden. Es wurden unter Anleitung der Künstlerin schrittweise eigene Fragestellungen gefunden und künstlerische Standpunkte zu dem Thema entwickelt. In einer Feedbackrunde am Ende der Workshopwoche äußerte sich die Schülergruppe insgesamt zu der Projektwoche sehr positiv. Die Teilnehmerinnen empfanden den großen Freiraum bei der Themenfindung und technischen Ausführung als sehr positiv. Sie hätten teilweise gerne mehr Zeit für die praktische Umsetzung gehabt. Außerdem bedauerten es einige, die das Schloss bislang noch nicht von innen gesehen hatten, dass sie dieses während der Projektwoche nicht besuchen konnten. Dies war ursprünglich anders geplant. Aufgrund der Verzögerungen bei den Sanierungsarbeiten des Schlosses war es uns leider nicht möglich, die Innenräume des Schlosses zu erkunden, da dieses für die Öffentlichkeit unzugänglich war. Die Remise des Marstalls in direkter Nähe zu dem Schloss bot allerdings einen guten Rahmen für die Projektdurchführung. Eine Präsentation ist für dieses Jahr mit etwas Abstand und nach weiterem Arbeiten an den Projekten in der Schule geplant.

Workshop 4: Meine kleinen Monster (lfd. Nr. 77)

Künstler: Lena Kaapke

Schule: Schule Sturensee Satrup

Lehrerin: Susanne Schröder

Klasse: 5

Zeitraum: 17.02.-19.02.2016

 

In diesem Workshop sollten die Schüler und Schülerinnen ihre Ängste aus dem Alltag in keramische Figuren/ Monster transformieren und dabei sowohl den Ton als Material kennenlernen und erleben als auch eine gewisse Selbstreflexion erlernen.

Reflexion der Künstlerin: „Am Anfang fiel es den Schülern und Schülerinnen schwer sich auf das freiere Arbeiten einzulassen und auch die Gruppenaufgabe brauchte eine Anlaufzeit, bevor die Phantasie der Kinder geweckt war. Dann aber war es schön zu beobachten wie unterschiedlich die drei Gruppen das Projekt angingen. Die eine Gruppe wandelte das Projekt um und baute gemeinsam ein riesen Monster, sie erfanden eine Geschichte, einen Namen und einen Charakter zu ihrem Wesen. […] Allgemein fiel auf, dass es den Schülern und Schülerinnen schwer fiel länger als eine Stunde konzentriert zu arbeiten. Immer wieder war es laut und chaotisch, Stillphasen und Gespräche waren schwierig umzusetzen, aber alle hatten Spaß an der Arbeit und alle haben mit Freude mitgemacht. Nach dem ersten Tag habe ich den Plan deutlich vereinfacht. Ich habe viel des Hintergrundwissens über Monster, das ich mit einbeziehen wollte weggelassen. […] Auch viele der geplanten reflektierenden Gespräche über eigene Ängste und deren Transformation in Monster habe ich weggelassen, da die Schüler dafür zu jung und unkonzentirert wirkten, statt dessen habe ich versucht mich mehr auf die Praxis zu konzentrieren und sie mehr mit ihren subjektiven Bildern von Monstern und ihrer Phantasie anzusprechen. […] Die größten Schwierigkeiten bestanden darin wirklich mal einen Tag lang an ihren Werken konzentriert zu arbeiten. Auch der Übergang von 2D zu 3D stellte eine große Hürde für viele dar, der witziger Weise bei der Einstiegsgruppenaufgabe überhaupt keine Probleme bereitet hat. Es war eine große Freude zu sehen, wie am Ende alle begeistert und lang von ihren Werken berichtet haben. Ausnahmslos jeder Schüler und jede Schülerin sind stolz nach vorne gekommen um ihre Ergebnisse zu zeigen. Sie haben Charaktere und Geschichten zu ihren Monstern […]. Die Feedbackrunde ergab, dass es allen große Freude bereitet hat mal freier zu arbeiten und vor allem mit dem Material Ton, auch das Thema Monster schien alle der Schüler zu begeistern und zu inspirieren.“

Workshop 5: Landschaftsintegriertes Bodenrelief (lfd. Nr. 78)

Künstler: Uwe Gripp

Schule: Küstengymnasium Neustadt

Lehrer: Thomas Thießler

Klasse: Q1

Zeitraum: 07.09.-11.09.2015

 

Künstlerfeedback: „Als Voraussetzungen für das gesamte Vorhaben wurden durch die Stadt Neustadt sowohl ein Teil des Schulgrundstücks als auch ca. 10 m³ Erdreich zur Verfügung gestellt. Nach einer Einführung in das Thema und einer Besichtigung des Areals, auf dem die Arbeit stattfinden sollte, sowie des Erdreiches, das vom Bauhof der Stadt angeliefert worden war, fand die Entwurfsarbeit in vier Gruppen statt. Im Verlauf dieser Arbeit stellte sich allerdings heraus, dass einige Schüler und Schülerinnen Hinweise auf Mängel in ihrer Entwurfsarbeit nicht in Verbesserungen umsetzen konnten, und diese Phase mündete schon bald in einer kleinen Anzahl an endgültigen Vorschlägen. Weiterhin gelang es ihnen nicht, die Entwürfe aus Sand maßstabgetreu auf vorgegebenen Brettflächen modellhaft auszuarbeiten, so dass davon abgewichen werden musste, einen Lageplan zu erstellen und dazu übergegangen, die vom gesamten Kurs ausgewählte Entwurfsidee entsprechend der Gegebenheiten zu variieren, vor Ort in die Umgebung einzupassen und proportional zu übertragen. Aufgrund der guten Wetterlage konnte das Projekt dann […] durchgeführt werden. Es kam zu keinen Ausfallzeiten, und auch die Dauer der täglichen Arbeitszeiten mussten nicht über das vorgesehene Maß hinaus verlängert werden, um das Relief rechtzeitig fertigzustellen. Die Kooperationsbereitschaft der Schüler und Schülerinnen war sehr gut. Sie entwickelten Verständnis für den Ablauf des Arbeitsprozesses, wobei es ihnen gelang, diesen untereinander selbst zu organisieren, sowie eigene Techniken zur Umsetzung des Modells zu entwickeln. Während der Abschlussveranstaltung hielt in Vertretung des Direktors die Unterstufenleiterin des Küstengymnasiums eine Rede und weihte die Arbeit ein.“

Auszüge der Rede von Ulrike Konrad: „Hier ist etwas bewegt worden. […] Diese Bodenplastik ist nur für diesen Ort geschaffen, weder transportabel noch verkäuflich. Sie ist nicht einfach in die Landschaft gestellt, sondern wurde selbst zur Landschaft. Sie ist das Ergebnis eines Workshops, der genau das zum Ausdruck bringt: „Skulptur als landschaftsintegriertes Bodenrelief“. […] Schiffe werden mit einer berstenden Champagnerflasche getauft, Autobahnen durch das Zerschneiden eines roten Bandes ihrer Bestimmung übergeben, Vernissagen mit kleinen Häppchen eröffnet. Natürlich würde ich mich über Champagner und Häppchen freuen! – aber es sprengte unseren schulischen Rahmen. Deshalb habe ich eine rote Schleife um diese Zinkkanne gebunden und möchte diese Bodenplastik mit einer Kanne Wasser einweihen und begießen. Und ich wünsche: Sie möge ewig grünen und als lebendes Kunstwerk Bestand haben.“

 


 

Workshop 6: PapPets (lfd. Nr. 79)

Künstler: Sören Wendt

Schule: Gemeinschaftsschule am Hamberg, Burg

Lehrerin: Sonja Schmidt

Klasse: 5

Zeitraum: 29.06.-03.07.2015

 

Künstlerfeedback: „Unwesen am Waldrand!  Inspiriert vom satten Grün der Wälder in und um Burg, begannen wir damit Laubbäume wachsen zu lassen. Ein schöner großer Baum aus Pappe. Dann eine Kopie des großen Baumes in klein, nach Möglichkeit sehr klein. Dann noch ein paar dazwischen, die sogenannten „Zwischenphasen“ und dann ab auf die Wiese damit. Dort pflanzten wir einen kleinen Laubwald aus Pappe. Mit den wachsenden Bäumen wuchs auch die Motivation für die Arbeit am  eigenen „PapPet“. Dies können Monster oder Wesen mit vielen Augen oder nur einem sein. Sie können in allen erdenklichen Formen erdacht werden oder während ihres kurzen Daseins ihre Form verändern. Von dick zu dünn, von lang zu kurz oder klein zu groß. Zitat eines Schülers: „Ich fand es gut, weil man die Freiheit hat was zu malen. Hoffentlich machen wir es wieder.“ Diese, von den Schülern selbst gemalten „PapPets“ wurden nach erfolgreicher Bastelei ebenfalls draußen animiert. Im Schulgarten, an Wänden oder in Bäumen – überall tauchten die kleinen bunten Monsterchen auf und wurden Bild für Bild in ihren verschiedenen „Daseins-Phasen“ zum Leben erweckt. Das Wetter war uns sehr wohl gesonnen und leuchtete die bunten Wesen gut aus.  Als die PapPets ihre Reize ausgespielt hatten gingen wir dazu über, uns selbst zu animieren. Bei der sogenannten „Pixilation“ wird der Mensch zur Trickfigur und wird Bild für Bild in Bewegung versetzt. Dabei entstand zum Beispiel ein menschliches Tetris.  Diverse Rutschen, Schaukeln oder Felsenformationen auf dem angrenzenden Waldspielplatz luden dazu ein, die Geräte einmal anders zu nutzen. So entstand unter anderem ein lebendiges Tetris-Spiel und eine high-speed-Schaukel.“

Workshop 7: PapPets (lfd. Nr. 80)

Künstler: Sören Wendt

Schule: Gemeinschaftsschule Probstei, Schönberg

Lehrerin: Meike Pfeiffer

Klasse: 5

Zeitraum: 10.07.-16.07.2015

 

Kreatives Chaos

 

Wenn man eine ganze fünfte Klasse zu künstlerischen Exzessen treiben will, muss man aufpassen, das man nicht zu viel Holz ins Feuer wirft. Die Möglichkeiten waren vielfältig und die Ausstattung unseres Workshops war sehr gut. Viele Stative, viele Kameras, viele aufgeregte Schüler. Und als diese nach anfänglichen Schwierigkeiten so richtig in Fahrt kamen, kam ich kaum noch hinterher, mit dem Sichten und Korrigieren der entstandenen Aufnahmen. Alles begann mit kleinen Test-Animationen von selbst entworfenen Figuren, den so genannten „PapPets“. Jede dieser Figuren besteht aus mehreren Bewegungs-Phasen, die alle einzeln hergestellt werden müssen. Malen, Gestalten, Ausschneiden, Testen. Zunächst werden die Entwürfe nur auf weißem Papier gemalt und getestet. Wenn die Animation zufriedenstellend aussieht, überträgt man den Entwurf auf festere Pappen und animiert diese erneut. Diesmal allerdings nicht im lauschigen Klassenzimmer, sondern draußen, auf den Fluren oder auf dem Fußballplatz. Je nach dem wo sich das gebaute „PapPet“ am wohlsten fühlt und am besten aussieht. Zeitweise habe ich mir mehr Sorgfalt bei der Durchführung der Animationen gewünscht. Und es gab bestimmt Sätze, die ich im Verlauf der 5 Tage mehr als 50 Mal wiederholt habe. Doch irgendwann gewannen die kreativen Kräfte die Oberhand über die Disziplin bei der Arbeit. In diesen Momenten wäre ein Workshop für Dauerlauf oder eine ähnliche sportliche Aktivität passender gewesen. Daher gingen wir an Tag 4 zu Lichtmalerei über. Hierbei steht die Bewegung im Mittelpunkt und keine kleinteiligen Papp-Figuren, bei denen ständig etwas abfällt, umweht oder verloren geht. Mit Taschenlampen und Leuchtstäben wird in einem dunklen Raum auf eine imaginäre Leinwand von etwa 2 mal 5 Metern gemalt. Auf dieser Fläche gilt es, in zehn Sekunden mit zwei Lampen in den Händen, so viel Bewegung wie möglich zu bringen. Durch die lange Belichtungszeit im dunklen Raum bleiben am Ende nur die Lichtspuren und werden so zu eindrucksvollen Bildern.“

 

Workshop 8: Press record not play (lfd. Nr. 81)

Künstlerinnen: Angelika Waniek und Julia Wolf

Schule: Gemeinschaftschule Meldorf

Lehrerin: Karola Koch

Klasse: 9

Zeitraum: 16.11.-20.11.2015

 

 

Der Workshop befasste sich mit digitaler und analoger Fotografie. Zielsetzungen waren die Aktivierung und Auseinandersetzung der SchülerInnen mit dem Thema Fotografie überhaupt, eine Interessenförderung der Schüler in der analogen Fotografie, ein Kennenlernen der Materialien und der Schwarz/Weiß Entwicklung und eine allgemeine künstlerische Bildentwicklungsförderung. Zudem sollten sich die Teilnehmer mit dem Medium der Portraitfotografie auseinandersetzen. Schrittweises Anleiten und tägliche Feedbackrunden führten die Schüler durch die unterschiedlichen Arbeitsprozesse, die am Ende der Workshopwoche in einer Ausstellung in der Schule präsentiert wurde. Diese wurde in der Öffentlichkeit sehr positiv wahrgenommen und sowohl Schulleitung als auch Klassenlehrering denken über eine Weiterführung des Workshops in Form einer analogen Foto-AG nach. Ein Teil der Schülerinnen sprach sich sogar für die Einrichtung einer Dunkelkammer an der Schule aus.

Workshop 9: vom ich zum du zum miteinander (lfd. Nr. 82)

Künstlerin: Jihae An

Schule: Kieler Gelehrtenschule

Lehrerin: Manja Harm

Klasse: 12

Zeitraum: 02.09.-14.12.2015

 

Künstlerfeedback: „Von unserem ersten Konzept, die Kinder mit dem Thema Mobbing in Kontakt zu bringen, sind wir in Absprache mit der Kieler Gelehrtenschule zu dem Entschluss gekommen, dass wir unser Thema auf Respekt ausweiten wollen. Wir wollten auf den stets aktuellen respektlosen Umgang miteinander aufmerksam machen, sodass die Schülerinnen und Schüler mehr über dieses brisante Thema lernen können. Dabei sollte diese Hinführung durch eine langsame und vertiefende Arbeit mit dem Medium der Kunst, vor allem im Bereich der Keramik, die einen besonderen handwerklichen Charakter hat, ein neuer und spannender Zugang zu dem Thema sein. Das Thema war für die 9-11 Klassenstufen vorgesehen, anschließend hat aber nur die 13. Klasse mitgemacht. […] Da diese Schüler schon fast erwachsen und in der Bildung weit fortgeschritten waren, konnten wir zusammen ein besser passendes Thema suchen. Jeder hat ein Stichwort vorgeschlagen, nach der Diskussion haben wir uns auf das Thema „ Schulleben mit Flüchtlingen“ geeinigt. Meine Klasse hat zusammen eine Mind-Map zum Thema Flüchtlinge angefertigt. Über den Zeitraum eines Monats entwickelten die Schüler die Mind-Map ausgehend von ihren eigenen Assoziationen weiter. Ich gab lediglich den äußerlichen Rahmen vor, sozusagen die Basis auf der Assoziationen und mögliche Gedanken geformt werden konnten. Für das Projekt war es wichtig, dass es stets eine Aufspaltung der Arbeitsschritte gab. Damit wollten wir eine Überlastung der SuS vermeiden, sodass zu jeder Zeit der Spaß am Machen gewährleistet war. Da der Brennofen an der Kieler Gelehrtenschule noch nicht angeschlossen war, haben wir drei Mal Exkursionen zur Muthesius Kunsthochschule Keramikwerkstatt gemacht, zum Brennen, Glasieren und Abholen. Jedes Relief ist circa 30 x 45cm groß, wir haben es zusammen mit der Hand getragen und sind hin und her marschiert. Zum Abschluss durften wir nicht selbst in die Wände des Schulgebäudes bohren, weil es unter Denkmalschutz ist. Also haben wir erst eine kleine Ausstellung in der Schule gemacht und warten derzeit noch, bis der Hausmeister der Kieler Gelehrtenschule die Wand bohrt.“

Workshop 10: Die Kraft der Angst (lfd. Nr. 83)

Künstler: Moses Merkle und Michael Gülzow

Schule: Auguste-Viktoria-Schule Itzehoe

Lehrerin: Birgit Ruhlig

Klasse: 10

Zeitraum: 29.06.-03.07.2015

 

Der Filmworkshop wurde von Michael Gülzow und Moses Merkle geleitet. Er resultierte in dem 8-minütigen Episodenfilm „Mut von morgen“.

 

„Nachdem wir im Verlauf unseres ersten gemeinsamen Worshops „die Brücke“ in Rendsburg ein reges Interesse am schreiben und Umsetzen von Dialogszenen beobachtet haben, waren wir motiviert einen Dialogfilm d.h. Einen Film, der zum großen Teil mit Dialogen erzählt, umzusetzen. In fast jedem Spielfilm spielt die Darstellung von Angst eine große Rolle. Das Thema Angst schien ein guter Ausgangspunkt, um auf schnellsten Weg zu interessanten Drehbüchern zu kommen. Außerdem sollte es Inhaltlich sehr offen für Schülerideen sein. Wir bildeten fünf Gruppen, die jeweils einen Mini-Plot entwickeln sollten. Dazu sollte zunächst eine Hauptfigur und dann eine Nebenfigur entwickelt werden. Um den Figuren eine gewisse Tiefe zu geben, wurden Biographien geschrieben.“

 

In der Folge wurde unter Anleitung und mit Hilfe der Filmemacher ein veritabler Film mit echtem Equipment und mit allen dazugehörigen Arbeitsschritten gedreht.

 

Filmstils:

 

 

Workshop 11: Geschichten falten, formen, färben (lfd. Nr. 84)

Künstlerinnen: Susanne Nothdurft und Gregor Hinz

Schule: Fördegymnasium Flensburg

Lehrer: Sven Godemann

Klasse: 6

Zeitraum: 09.07.-15.07.2015

 

Geschichten falten, formen, färben – ein Workshop zwischen Abstraktion und Illustration, der auch den Beruf des Comiczeichners ins Blickfeld der Schülerinnen und Schüler gerückt hat. Nachdem ein Falttext von der Klasse verfasst wurde, entwickelte sie unter Anleitung der beiden KünstlerInnen bildnerische Erzählebenen. Dabei wurde das Bewusstsein für die Wirkung und Komplexität unterschiedlicher Bildmittel geschärft. Das Suchen nach einer bildnerischen Formulierung und das Reagieren auf Vorgefundenes standen dabei im Mittelpunkt. Es wurde dabei mit den Kräften von Illustration und Abstraktion gespielt und dennoch zu einer bildnerischen Einheit gelangt. Die daraus entstandenen Buchseiten zum Thema „Urlaub in Venedig in 30 Sätzen“ wurden gedruckt, sodass am Ende jeder Schüler und jede Schülerin ein Exemplar erhielt.

 

Workshop 12: Die Kraft der Angst (lfd. Nr. 85)

Künstler: Moses Merkle und Michael Gülzow

Schule: Toni-Jensen-Gemeinschaftsschule

Lehrerin: Anja Sommerwerk

Klasse: 11

Zeitraum: 22.06.-26.06.2015

 

Der Filmworkshop wurde von Michael Gülzow und Moses Merkle geleitet. Er resultierte in dem 8-minütigen Episodenfilm „Treffpunkt Angst“.

 

„Nachdem wir im Verlauf unseres ersten gemeinsamen Worshops „die Brücke“ in Rendsburg ein reges Interesse am schreiben und Umsetzen von Dialogszenen beobachtet haben, waren wir motiviert einen Dialogfilm d.h. Einen Film, der zum großen Teil mit Dialogen erzählt, umzusetzen. In fast jedem Spielfilm spielt die Darstellung von Angst eine große Rolle. Das Thema Angst schien ein guter Ausgangspunkt, um auf schnellsten Weg zu interessanten Drehbüchern zu kommen. Außerdem sollte es Inhaltlich sehr offen für Schülerideen sein. Wir bildeten fünf Gruppen, die jeweils einen Mini-Plot entwickeln sollten. Dazu sollte zunächst eine Hauptfigur und dann eine Nebenfigur entwickelt werden. Um den Figuren eine gewisse Tiefe zu geben, wurden Biographien geschrieben.“

 

In der Folge wurde unter Anleitung und mit Hilfe der Filmemacher ein veritabler Film mit echtem Equipment und mit allen dazugehörigen Arbeitsschritten gedreht.

 

Filmstils:

 

 

 

Workshop 13: Kieler Essayfotografie (lfd. Nr. 86)

Künstlerinnen: Benjamin Stumpf

Schule: Humboldt Schule Kiel

Lehrerin: Christina Hoffmann

Klasse: 10

Zeitraum: 08.06.-12.06.2015

 

In dem Fotografie Workshop ging es zum einem um eine rein künstlerische Annäherung an das Medium der digitalen Fotografie und zum anderen um das Erlernen einer Ortsspezifischen Arbeitsweise. Unter Einbindung theoretischen Inputs seitens des Künstlers ging es darum, den eigenen „etwas anderen Blick“ des eigenen Stadtraumes mit verschiedenen Bildtechniken einzufangen.  Das Resultat des Workshops war ein im Ablauf mit den Schülern gemeinsam vorbereites aber im Nachgang durch den Künstler erstelltes essayistisches Heft, in dem die Fotos der SchülerInnen der Stadt Kiel auf erzählerische Weise ihrer ganz eigene Identität verleihen.

 

 

Workshop 14: MFG 5 (lfd. Nr. 87)

Künstlerin: Fredo Wulf

Schule: IGF Friedrichsort

Lehrerin: Nora Kruse

Klasse: 11

Zeitraum: 07.12.-11.12.2015

 

„Bei dem künstlerischen Filmprojekt: MFG 5, ging es um die Realisierung eines poetischen Films von Schülerinnen und Schülern (SuS) auf dem Gelände des ehemaligen Marinefliegergeschwaders 5 an der Kieler Förde. […]  Da wir im tiefsten Winter auf einem Ruinengelände arbeiten wollten, nahm ich Kontakt zur Stadt auf und bat um die Nutzung eines leer stehenden Gebäudes direkt auf dem Gelände. Am Freitag den 30.10. stellte ich unsere Projektidee gemeinsam mit Nora Kruse in den

Räumlichkeiten der Klasse in der Schule vor. Ich erklärte den Ablauf der Woche und skizzierte einen möglichen thematischen Rahmen unseres gemeinsamen Vorhabens. In einem anschließenden Brainstorming näherten wir uns einer Idee an. Wir stellten fest, dass wir uns das Gelände vor Ort anschauen müssten, um uns von den dortigen Bildmotiven inspirieren zu lassen. Am 2.November haben wir das MFG 5 Gelände gemeinsam begangen und uns die von der Stadt zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten, das Haus 47, angesehen. Die SuS gingen in einzelnen Gruppen über

die Flächen, inspizierten die verlassenen Immobilien und machten Recherchefotos, die sie später bearbeiten und auswerten sollten. In den folgenden Wochen wurde in der Klasse über die Fotos, über die Assoziationen und Drehbuchideen mit Nora Kruse weiter gesprochen und ich habe dann nach den mir übermittelten Informationen ergänzende Vorschläge eingebracht. Ergebnis war ein Drehbuchlayout, was in der eigentlichen Workshopwoche dann in einen Film umgesetzt wurde. […]Hier ist der Film zu sehen: https://vimeo.com/149015190.“

 

 

 


 

Fachtag 1 und 2: inside – out (lfd. Nr. 88 und 89)

Künstlerin: Simon Kühl

 

Schule: Gymnasium am Heimgarten Ahrensbrug

Lehrerin: Kristina Hildebrandt

Klasse: 9

Tag: 14.07.2015

 

Schule: Hebbelschule Kiel

Lehrerin: Jill Teichgräber

Klasse: 7

Tag: 07.01.2016

 

­­Der Lebenszyklus von Konsumgütern, insebesondere elektronischen Gebrauchtgegenständen, ist relativ kurz und nach kurzer Zeit durch eine „neue Generation“ ersetzt. Große Mengen an wertvollem Elektronikschrott werden daher gesammelt, getrennt und recycelt. Der Fachtag machte dieses Elektroschrott zum Thema. Der Kreislauf der Geräte wurde für einen Moment unterbrochen, um das innere dieser Apparate nach außen zu kehren.

Nach dem Prozess des Öffnens, Entkleidens, Umstülpens und Zerstörens eröffneten sich ungewohnte Zusammenhänge, die unter den Aspekten der Farbigkeit, Funktion, Form oder Materialität etwa Neues entstehen ließen. Figuren, Skulpturen, Modelle oder bisher unbekannte Transformationen aus Platinen, Zahnrädern, Schrauben, Drähten und Kondensatoren wurden mit einfachen Mitteln neu arrangiert oder platziert.

Zudem wurden die Teilhmer aufgefordert, anhand der Präsentation ihrer Arbeiten die neuen Funktionen, fiktive Entstehungsgeschichten und mögliche sozioökologische Folgen ihrer eigenen Neuentwicklung zu thematisieren.

Fachtag 3 und 4: Körper // Skulptur  (lfd. Nr. 90 und 91)

Künstlerin: Chili Seitz

 

Schule: Jungmannschule Eckernförde

Lehrerin: Ulrike Thoms

Klasse: 12

Tag: 07.07.2015

 

Schule: Bertha-von-Suttner-Schule Geestacht

Lehrerin: Ute Schmutzler

Klasse: 9

Tag: 19.06.2015

 

 

In dem Fachtag von Chili Seitz ging es primär um Inszenierung von Körpern im öffentlichen Raum aber auch um das Einsetzen des Mediums der Fotografie

.

Nach einer Beschäftigung mit Künstlern wie Franz Erhard Walther und Erwin Wurm, aber auch den Arbeiten der leitenden Künstlerin Chili Seitz sahen die Schülerinnen und Schüler das Schulgelände mit ganz anderen Augen: Reihungen, Verläufe, Symmetrien, Lücken und Überschneidungen, aber auch Farbkontraste und Schatten wurden zum Anlass, die eigenen Gruppenmitglieder wie ein Regisseur im Raum zu arrangieren und spannende Ansichten zu fotografieren.

 

Typisch für künstlerische Prozesse war auch hier der ständige Abgleich der Ergebnisse mit einander und mit eigenen Erwartungen und Wahrnehmungen; neue Fotos wurden von bereits ausgedachten Arrangements geschossen, aber auch neue Reaktionen auf den Raum entwickelt, ehe letztlich etwa 20 Bilder ausgewählt und entwickelt wurden, die nun im jeweiligen Schulgebäude ausgestellt sind.

 

 

 

 

Fachtag 5: Sensibilisierung des Gehörs im urbanen Umfeld (lfd. Nr. 92)

Künstlerin: Heiko Wommelsdorf

 

Schule: St. Michaelisdon

Lehrerin: Alina Kochanowska

Klasse: 7

Tag: 19.05.2015

 

Künstlerfeedback: „Nach einer Einführung in den Bereich Klangkunst mit vielen Beispielen und Ratespielen zum Thema Kontextverrückung in der akustischen Wahrnehmung wurde die erste Aufgabe formuliert. Frei nach Notationen von beispielsweise John Cage, sollten die Workshopteilnehmer ein fokussiertes Geräusch mit Papier und Bleistift visualisieren. Ein Symbol, ein Zeichen oder eine Abfolge (Notation) sollte erfunden werden und möglichst gegenstandslos sein. Nach der Besprechung der entstandenen Zeichnungen wurde der Unterricht auf dem Schulhof weitergeführt. Mit Aufnahmegeräten bestückt, haben die Schüler in Zweier- oder Dreiergruppen Aufnahmen von interessanten Geräuschen gemacht. Im Computerraum der Grund- und Gemeinschaftsschule des Amtes Burg in St. Michaelisdonn wurden diese Aufnahmen in der Länge und Lautstärke am Computer bearbeitet und auf Mp3-Playern abgespeichert. Zurück im Klassenraum der 7. Klasse wurden Lautsprecher verteilt, mit denen die entstandenen Aufnahmen abgespielt und im Klassenraum positioniert wurden. Ein aufgenommenes Rauschen wurde der Fensterfront zugeordnet, um Assoziationen zum Windzug, Turbinen oder eines vorbeifahrenden Zuges zu generieren. Blaue Plastikeimer oder Metallschränke wurden zweckentfremdet und mit Hilfe der Audioaufnahmen umgedeutet. Der Bezug zwischen einer leeren Wasserflasche und der Aufnahme einer Toilettenspülung wurde eindeutig und einstimmig erkannt. Sogar der Mülleimer wurde zum Klangobjekt. Der folgende Ort weiterer akustischer Untersuchungen war die Turnhalle. Mit einem Aufnahmegerät am Anschlag wurden die Schüler für 5 Sekunden selbst zum Klangerzeuger. Die Aufgabe war es für 5 Sekunden so laut wie nur möglich zu sein. Nach einem Countdown wurde die Aufnahme von 28 schreienden Schülern gemacht, mit dem Ziel deren Nachhall in der Turnhalle zu untersuchen: 4 Sekunden lang war das Geschrei nach Beendigung in der Turnhalle zu hören. Anschließend wurden die Schüler zu Komponisten verschiedener Lochstreifenkompositionen. Ausgestattet mit einem Lochstreifen und einem speziellen Locher, durfte jeder Teilnehmer eine eigene Komposition erstellen, die unmittelbar im Anschluss durch eine Spieluhr wiedergegeben wurde. Spieluhrklänge ließen den Workshoptag ausklingen.

Fachtag 6: Das blaue Wunder (lfd. Nr. 93)

Künstlerin: Jörg Klinner

 

Schule: Fördegymnasium Flensburg

Lehrerin: Susanne Schulz

Klasse: 5

Tag: 28.09.2015

 

Künstlerfeedback: „Nach einer Begrüßung und dem Hinweis, dass heute ein Tag der Magie sei, gab es eine Einführung in den Gebrauch der Zaubertinte. Danach haben die Schülerinnen und Schüler zunächst Aquarellkartonstücke mit einem Gemisch aus AmmoniumeisenIIcitratlösung und Kaliumhexacyanoferratlösung eingestrichen. Die Karten wurden dann mit dem Föhn oder im Trockengerät getrocknet. Kleine, falche Gegenstände, wie Blätter und Blüten wurden auf den getrockneten Karten zwischen Glasplatten und Graupappen mit Wäscheklammern fixiert. Bei strahlendem Sonnenschein haben die Schülerinnen und Schüler die Bilder belichtet. Dabei waren sie schon vom Farbwechsel vonn hellgrau zu schwarzblau beeindruckt. Den größten Effekt hatte allerdings der Farbumschwung zu dunkelblau und weiß, wenn die Bilder unter fließendes Wasser gehalten wurden. Nach ersten Versuchen begann die eifrige Experimentierphase: Versuche mit Verpackungsfolien, angepasste Formen des Lösungsauftrags (Krei, Herz, Hand) Doppelbelichtungen, Gestaltung mit Dekostreuartikeln (Herz, Rentier) und Kopien von Schülerfotos auf Folie als Ausgangsmaterial bildeten die Grundlage der gestalterischen Vielfalt und Aktivitäten, die zum Schluss nur schwer zu bremsen waren. Und so hatte jeder am Ende nach einer kurzen Abschlussbesprechung 5-10 fertige Werke, die er stolz mit nach Hause nehmen konnte.

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Sonstiges:

 

Durch die häufige Nutzung von Räumen der Muthesius-Kunsthochschule durch das IQSH für Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen hat sich das Projekt „Kunst hoch Schule“ als gute Schnittstelle zwischen den Institutionen bewährt. Dieses zu erhalten ist uns ein wichtiges Anliegen.

 

Der Landesfachtag Kunst

Der Landesfachtag Kunst des IQSH und des BDK Landesverbands Schleswig-Holstein e.V. fand mit organisatorischer Unterstützung durch „Kunst hoch Schule“ am 14. November 2015 ganztägig in der Muthesius Kunsthochschule statt.

 

Fortbildungen

Folgende Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer fanden ebenfalls mit Unterstützung von „Kunst hoch Schule in den Räumen der Muthesius Kunsthochschule Kiel statt.

  • Freitag, 27.02. (14.30 Uhr – 18.00 Uhr) und Samstag, 28.02.2015 (9.00 Uhr-17.00 Uhr) Videofilm und Interaktive Videos (Referentinnen Friederike Rückert und Martina Ide)
  • Samstag 12.9.2015 (9.00 bis 18.00 Uhr) Was wäre wenn… Crashkurs zum Produktionsleiter eines Schüler-Film Projektes (Kursleiter: Moses Merkle; Filmemacher)

 

Förderseminar „Sprungbrett zur Kunsthochschule“

Im Jahr 2015 fand zum vierten Mal das Förderseminar für künstlerisch innovative Schülerinnen und Schüler des BDK Schleswig-Holstein e.V. in der Muthesius Kunsthochschule Kiel statt. Sechzehn im Vorfeld aufgrund ihrer Begabung ausgewählte Schülerinnen und Schüler arbeiteten zwei Tage an künstlerischen Projekten und erhielten neben einem mündlichen Feedback am Ende jeweils ein Teilnahmezertifikat. Im Vergleich zum Vorjahr wurde das Seminar zusammen mit den Verantwortlichen dahingehend umstrukturiert, dass das Seminar nun anstatt ausschließlich am Wochenende freitags und samstags stattfand. Die Schüler sollten so einen Einblick in den Hochschulalltag bekommen, was dadurch erreicht wurde, dass man zu diesem Zweck die Teilnehmer auf Lehramtsstudentinnen, die mit ihnen kleine Führungen durch die Hochschule unternommen haben oder ihnen kleine Aufgaben stellten.